»Vergessenen Künstlerinnen eine Stimme geben«

Zu Beginn der 1970er Jahre stellte die Kunsthistorikerin Linda Nochlin (1931–2017) in einem ihrer bekanntesten Essays »Why Have There Been No Great Women Artists?« die Kunstgeschichte in Hinblick auf den Umgang mit Künstlerinnen grundsätzlich in Frage. Gibt und gab es bislang keine bemerkenswerten Künstlerinnen oder fehlt(e) es in einer von Männern dominierten Forscherwelt schlicht und ergreifend am Zugeständnis, ihnen einen gebührenden Platz einzuräumen? Literatu - Empfehlungr: Linda Nochlin, Why Have There Been No Great Women Artists?, in: ARTnews (erschienen zum ersten Mal: Jan 1971), online (30. Mai 2015): From 1971: Why Have There Been No Great Women Artists? – ARTnews.com. (Deutsche Übersetzung: Linda Nochlin, Warum hat es keine bedeutenden Künstlerinnen gegeben?, in: Beate Söntgen (Hg.), Rahmenwechsel. Kunstgeschichte als feministische Kulturwissenschaft, Berlin 1996, S. 27-56.) Tiffany im neuen Licht. Clara Driscoll und die Tiffany Girls, hg. von Martin P. Eidelberg, Nina Gray und Margaret Hofer, Auss.-Kat. Villa Stuck München, Berlin 2009. Glasgow-Girls. Women in art and design, 1880-1920, hg. von Jude Burkhauser, Ausst.-Kat. Glasgow Art Galleries & Museums and the Glasgow School of Art, Edinburgh 1990. Wolfgang Glüber, Puppen für die Vitrine: zu den Arbeiten der Puppenkünstlerin Lotte Pritzel, in: Kunst im Hessen und am Mittelrhein 36/37 (1997/1998), S. 139-150. Susan Laikin Funkenstein, Anita Berber. Imaging a Weimar Performance Artist, in: Woman’s art journal 26/1 (2005), S. 26-31.

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Du hast genug vom tristen Alltag, langweiligen Fahrten mit der Straßenbahn oder hast dir deine Lieblingsplaylist heute schon viel zu oft angehört? Lass' dich von dem neuen Podcast »Das Grüne Sofa. Der Museumspodcast des HLMD« abholen und direkt im kulturellen Geschehen absetzen! Jeden zweiten Monat beleuchtet der Podcast die Welten der Sonderausstellungen des Hauses aus verschiedenen kulturellen Perspektiven, bindet zeitgenössische Gesprächspartner*innen ein und webt Zusammenhänge aus dem Ausstellungsraum bis in deinen Lebensalltag. Hör rein, wir freuen uns auf dich!