Michael Resch: Digitalwüste Deutschland

Das Fax als Kommunikationsmittel in der größten Gesundheitskrise seit Jahrzehnten, ausgedruckte E-Mails, Klassenzimmer, in denen das Digitale noch keinen Einzug gehalten hat: Deutschland hinkt der Digitalisierung hinterher - so die Meinung des Autors. Als Direktor des Höchstleistungsrechenzentrums in Stuttgart, beschäftigt er sich seit Jahren mit der Digitalisierung in Deutschland. Und er entwickelt Ideen, wie Deutschland künftig nicht den Anschluss verliert. Dabei geht es nicht nur um Technologie und Modernisierung von Maschinen - es geht auch um ein Umdenken. Dabei übersieht der Autor aber auch nicht die Risiken der Digitalisierung: So seien wir zu oft noch zu naiv gegenüber den großen Internetgiganten, die mehr über uns wissen als wir alle ahnen. Das Thema Datenschutz, so Resch, wird immer noch auf fatale Weise von der Gesellschaft und der Politik vernachlässigt. Es sei aber auch klar: Eine Zukunft ohne Digitalisierung wird es nicht geben - "wer sie selbst gestaltet, braucht auch keine Angst vor ihr zu haben” (Resch).

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Die traditionsreichste Sachbuchsendung im deutschen Sprachraum stellt seit über 50 Jahren jeweils ein Buch eines Autors eine Stunde lang im Gespräch vor. Die Themen reichen von Politik und Wirtschaft bis zu Gesundheit, Erziehung oder Psychologie.